«Photovoltaik hat Zukunft»

15/05/2019

Wer in den 1990er Jahren eine der ersten Schweizer Solaranlagen installiert hat, galt bei vielen als Sonderling. Mittlerweile ist die umweltfreundliche Technik in der Gesellschaft voll etabliert und trägt einen steigenden Anteil zum Strommix bei. Doch wie sind die Zukunftsaussichten der Photovoltaik?

Der Strom für morgen kommt von der Sonne

Solarstrom hat Zukunft. Allein die Unabhängigkeit von endlichen irdischen Ressourcen, etwa Kohle oder Erdgas, ist schon eine hervorragende Zukunftsperspektive für die Gewinnung von Strom aus Sonnenlicht. Das Potential der Technik zeigt auch ein Blick in die Nachbarländer. So lag der PV-Anteil am Strommix in Deutschland im Jahr 2015 bei 7,5 %. Zum Vergleich: In der Schweiz stammten zur gleichen Zeit nur etwa 2,2 % der produzierten Strommenge aus Solarmodulen. Das heisst: Es gibt hierzulande aktuell noch eine grosse Reserve von ungenutzten Flächen. Ein Ausbau ist daher möglich und nicht nur ökonomisch sinnvoll. 

Solarkraft: ein ewiges Förderkind?

Aus finanzieller Sicht gibt es zurzeit mindestens zwei gute Anreize, in der Schweiz eine eigene PV-Anlage zu betreiben. Erstens die (teilweise) Unabhängigkeit vom fluktuierenden Strommarkt: Wer die Kilowattstunden vom eigenen Dach selbst verbraucht, spart erheblich an Stromkosten. Zweitens werden Neuanlagen öffentlich gefördert. Viele Schweizer nutzen diese Möglichkeit, um einen Teil der Investitionskosten zu refinanzieren. 
Zwar soll diese Unterstützung zurückgefahren werden - das zeigt aber vor allem eins: Solarstrom ist auch ohne Subventionen wettbewerbsfähig geworden. Das ist eine unmittelbare Folge des weltweiten Ausbaus von Solaranlagen. Durch die hohe Nachfrage nach modernen Modulen sind die Preise für Solarzellen stetig gefallen. Als Folge ist der Solarstrom mittlerweile meist günstiger als das Konkurrenzprodukt aus dem öffentlichen Netz. 

Wie sieht die PV-Anlage der Zukunft aus?

Wer Solaranlagen aus den vergangenen Jahren betrachtet, erkennt einen Trend: Die Module sind leistungsfähiger geworden. Die aktuell spannendste Entwicklung findet jedoch unter dem Dach statt, die Selbstversorgung mit Solarstrom ist ein sehr interessantes Zukunftsmodell. Hierbei wird der Strom vom Dach im eigenen Haus genutzt. Problem bisher: Die ertragreichen Mittagsstunden fallen selten mit der Zeit des grössten Bedarfs zusammen. Stromspeicher können diesen Missstand beheben. Die Akkus sind so konzipiert, dass ein hoher Selbstversorgungsgrad möglich ist. 
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