17. November 2021

Solarstrom macht Produkte wirtschaftlicher

Vor fast 100 Jahren begann Grossvater Brunner mit Kartoffelanbau und legte so den Grundstein für die heutige Brunner KA-GE in Bassersdorf. Mit der Zeit spezialisierte sich das Unternehmen auf geschälte und geschnittene Kartoffelprodukte für die Gastronomie, weil da eine grosse Nachfrage herrschte. Und so wie das Sortiment der gerüsteten Produkte auf andere Gemüsesorten ausgedehnt wurde, so wuchs auch das Unternehmen im Laufe der Zeit. Und seit einem Jahr gewinnt die Familie Brunner mit einer Photovoltaikanlage ihren eigenen Strom vom Dach – ökologisch und wirtschaftlich.

Als Grossvater Brunner damit begann, im grösseren Stil Kartoffeln anzupflanzen, verkaufte er sie in erster Linie an Nachbarn, Bekannte und regionale Unternehmen. Er achtete dabei besonders auf die Qualität der Erdäpfel, was sich im Unternehmen bis heute nicht geändert hat. Denn die Familie Brunner ist überzeugt, dass sie nur mit der überzeugenden Qualität der Ware ihre Kundschaft halten und neue dazugewinnen kann. Dieser Grundsatz wird im Betrieb jeden Tag gelebt. 


Als dann 1970 mit Margrit und Ernst Brunner die neue Generation ans Ruder kam, machten sie eine wichtige Beobachtung: Die Gastronomie hatte einen immer grösseren Bedarf an geschältem und gerüstetem Gemüse. So investierte die Familie Brunner 1974 in eine Rüsterei und legte damit den Grundstein für den heutigen Betrieb. 

Heute werden mit grossem Erfolg verschiedene Gemüsesorten entweder unverarbeitet oder dann gewaschen, geschält, gerüstet, ja sogar bereits gekocht angeboten. Das Gemüse der Brunner KA-GE kommt dabei aus Freilandanbau in der Region Bassersdorf sowie dem aargauischen Bad Zurzach und wird im eigenen Betrieb gelagert, sortiert und verarbeitet.

Nachhaltigkeit wird gelebt
Denn schon immer achtete das Unternehmen darauf, möglichst nachhaltig zu wirtschaften. Zum Beispiel werden 98 Prozent der Ernteerträge zu hochwertigen Produkten weiterverarbeitet, der wenige Ausschuss landet in der Biogasanlage im Nachbardorf. Dort wird daraus wiederum Elektrizität hergestellt, nichts landet ungenutzt im Abfall.

Darum war es nur logisch, dass sich die Besitzerfamilie im Laufe der Zeit auch Gedanken machte, wie die Produktion noch nachhaltiger, aber auch wirtschaftlicher gestaltet werden könnte. Da kam bald die Option einer Solaranlage aufs Tapet. Martin Brunner, Präsident des Verwaltungsrates, machte sich auf die Suche nach einem verlässlichen Partner für eine Photovoltaikanlage. Über den Maschinenring ist er bei der MBRsolar AG fündig geworden.

Die Spezialisten für Solarenergie überzeugten ihn mit ihrem Know-how und der grossen Erfahrung mit Installationen auf Grossbetrieben sowie kleineren Bauernhöfen. Die Fachleute kennen die Landwirtschaft und sprechen dieselbe Sprache. «Sie wissen einfach, wie wir Bauern ticken» meint Martin Brunner.

Die Zusammenarbeit mit den Spezialisten von MBRsolar AG empfanden die Brunners immer als sehr angenehm und unkompliziert. «Sie haben uns genau vorgerechnet, wie wirtschaftlich es an unserem Standort ist, Strom selbst zu produzieren» erklärt Martin Brunner. Das habe ihn und auch die anderen überzeugt. Als Grossbetrieb müsse er besonders auf die Nachhaltigkeit achten und dafür eigne sich eine Solarstromanlage eben optimal.

So mache sich das Unternehmen wenigstens zum Teil unabhängig von den stets steigenden Strompreisen. «Es lohnt sich eben auch finanziell, das eigene Dach für die Stromproduktion zu nutzen» meint Martin Brunner. «Das gute Gewissen gibt es dann fast noch gratis dazu» lacht er. Auch wenn die Solaranlage nur ca. 20 % des Strombedarfs deckt, zeigt sich die Ersparnis schon bei der Stromrechnung. Die 243'000 kWh Solarstrom pro Jahr fallen durchaus ins Gewicht.

Die teilweise mit Solarenergie verarbeiteten Produkte verkauft das Unternehmen zwar mehrheitlich an die Gastronomie, im eigenen Hofladen gibt es aber auch die Möglichkeit für Privatkunden, frische und verarbeitete Kartoffeln und verschiedene Gemüsesorten zu kaufen, dies an sieben Tagen die Woche. 

Ob die nächste Generation wieder den familieneigenen Betrieb übernimmt, ist noch nicht klar, dafür sind die Kinder noch zu klein. Aber sie zeigen schon grosses Interesse an der Arbeit ihrer Eltern. Auf jeden Fall wachsen sie mit dem Nachhaltigkeitsgedanken heran, den schon ihr Urgrossvater kannte – vor fast 100 Jahren.

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